Wie wir uns entwickelt haben: Die Geschichte des Chors

Singen macht gesellig

Die Gründung unseres Ensembles geht auf den Chorleiter und Kirchenmusikdirektor Hans Grischkat (1903 – 1977) zurück. Er rief 1931 den Schwäbischen Singkreis ins Leben. Seit 2002 treten wir unter dem Namen Rondo vocale auf.

Hans Grischkat war es ein Anliegen, anspruchsvolle zeitgenössische A-cappella-Werke zu erarbeiten, aber auch Bach-Werke einem von sakraler Chormusik begeisterten Publikum zu bieten. Dazu gehörten bis zu den 1970er-Jahren insbesondere die Matthäus-Passion in ungekürzter Form, das Weihnachtsoratorium und zahlreiche Bach-Kantaten. Nach Hans Grischkat setzte sich Kirchenmusikdirektor Prof. Volker Lutz (1941 – 2020) für dessen musikalisches Erbe ein und entwickelte es über nahezu 20 Jahre behutsam weiter. Auch seine NachfolgerInnen Prof. Johanna Irmscher und Kantor Frank Oidtmann blieben dieser Ausrichtung des Chors treu. Seit 2006 studiert Gereon Müller mit dem Rondo vocale Werke aus allen Jahrhunderten von der Renaissancezeit bis heute ein. Jedes Konzert steht unter einem Leitmotiv. Es macht den Grundgedanken, der die jeweils dargebotenen Werke verbindet, deutlich.

Ja, Sie haben richtig gerechnet: Im Jahr 2021 feiert der Chor sein 90-jähriges Bestehen. Wir haben einiges vor. Sie dürfen gespannt sein.

Die künstlerische Leitung des Rondo vocale

Die Chorleitung seit Gründung des Singkreises/Rondo vocale

2006 – heute Gereon Müller, Musikpädagoge, Chor- und Orchesterdirigent
1999 – 2006 Frank Oidtmann, Stiftsmusikdirektor Tübingen
1997 – 1998 Johanna Irmscher, Professorin an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik Esslingen/Tübingen
1997 Bernd Eberhardt, Kantor und Organist der Markuskirche Stuttgart
1977 – 1996 Volker Lutz, Kirchenmusikdirektor
1931 – 1977 Hans Grischkat, Gründer des Chors, Kirchenmusikdirektor und Hochschullehrer

Weitere Informationen zur Geschichte des Chors finden Sie in der Festschrift, die wir zum 75. Jubiläum 2006 herausgegeben haben.

Sehen wir Sie in unserem nächsten Konzert?